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Der Karatesport wird von vielen Menschen aus Urkenntnis falsch verstanden und dargestellt. Gründe dafür sind schlechte Vorführungen, Filme und Gerüchte.
Daher soll diese kurze Beschreibung verdeutlichen, was Karate beinhaltet:
„Kara-te“ bedeutet übersetzt „leere Hand“. Man lernt also, sich mit leeren Händen zu verteidigen. Dabei bedarf es keinerlei außergewöhnlicher Voraussetzungen und Fähigkeiten. Grundsätzlich kann es also jeder lernen. Für die erfolgreiche Durchführung dieses Sports ist ein gewisser Ehrgeiz sehr hilfreich.
Karate wurde vor langer Zeit in Japan (bzw. im wesentlichen in Okinawa) mit dem Ziel entwickelt, einen Angreifer mit nur einer Technik zu Boden zu strecken, um eine weitere Gefährdung für sich oder andere in einem Konflikt zu beenden. Dennoch beinhaltet Karate eine wichtige Philosophie, die den Karateka unter anderem lehrt, über eine Situation zu siegen ohne zu kämpfen!
Die drei wesentlichen Trainingsinhalte sind Kihon, Kata und Kumite. Kihon bedeutet Grundschule. Man übt Techniken im Alleingang und ist stets darauf bedacht, sie zu perfektionieren. In Katas werden die erlernten Einzeltechniken in genau vorgegebene Bewegungsabläufe zu einer Art “Schattenkampf” mit vielen Verteidigungs- und Kontersequenzen zusammengefasst. Kumite ist Partnerkampf. Das höchste Ziel ist hierbei der Freikampf, der dem Sportler eine hohe Konzentration und Kontrolle abverlangt.
Zusätzlich werden natürlich Übungen zur Dehnung und Kräftigung des Körpers durchgeführt. Durch das Karatetraining wird das Selbstbewusstsein gestärkt, körperliche Fitness und Selbstdisziplin erlangt sowie Kameradschaftlichkeit gefördert!
Beim Probetraining wird lediglich leichte Sportkleidung benötigt.
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